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Was kostet die anwaltliche Rechtsberatung?

Im Hinblick auf die Kosten einer anwaltlichen Beratung besteht oftmals große Unsicherheit. Es heißt, man müsse seinem Anwälten bereits dann Geld zahlen, wenn man nur Guten Tag sagt.

Auch die für den Mandanten oftmals intransparente Struktur des anwaltlichen Gebührenrechts führt zu einer gewissen Schwellenangst bezüglich des Besuchs beim Anwalt und der Inanspruchnahme anwaltlicher Beratungen.

Aus diesem Grunde können Sie uns Ihr Anliegen vorab unverbindlich per eMail oder Telefon schildern. Sie erhalten daraufhin ein kostenloses Angebot über die entstehenden Anwaltskosten, Sie können frei entscheiden ob Sie dieses Angebot annehmen möchten.

Anders ist dies nur bei den Leistungen, die auf der Website zu einem pauschalen Festpreis angeboten werden, wie beispielsweise der Überprüfung eines Impressums. Hier kommt bereits mit dem Absenden Ihrer Anfrage und der Annahme durch uns ein verbindlicher Vertrag zustande. Selbstverständlich werden Sie vorab genau über die Leistungen und die entstehenden Kosten informiert.

Zum besseren Verständnis finden Sie im folgenden einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Abrechnung der anwaltlichen Dienstleistungen.

Die gesetzliche Vergütung

Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) bestimmt, welche Vergütung Anwälten für ihre Leistungen zustehen.

In der Regel orientiert sich die gesetzliche Vergütung am Gegenstandswert (im Falle außergerichtlicher Beratung) oder am Streitwert (im Rahmen gerichtlicher Streitigkeiten). Wird beispielsweise um den Kauf eines Notebooks für 1.000,00 Euro gestritten, stellen diese 1.000,00 Euro den Gegenstandswert dar. Hiernach bemessen sich dann die Vergütungssätze für Rechtsanwälte.

Von dieser gesetzlichen Vergütung kann jedoch in vielen Fällen abgewichen werden. Insbesondere im Rahmen von Beratungsleistungen kann es oftmals schwierig sein, einen konkreten und interessensgerechten Gegenstandswert festzusetzen, da hier in der Regel keine feste Summe im Raum steht. Denken Sie beispielsweise an das Erstellen Allgemeiner Geschäftsbedingungen, die rechtliche Kontrolle eines Online-Shops oder eine Auskunft allgemeiner Natur.

Deshalb können in vielen Fällen pauschale Festpreisvereinbarungen oder die Abrechnung nach festen Stundensätzen für den Mandanten sinnvoller sein.

Pauschalpreise

Für bestimmte Beratungsleistungen können vorab feste Pauschalpreise vereinbart werden.

Hierbei wird im Vorfeld der notwendige Zeit- und Arbeitsaufwand sowie das Haftungsrisiko abgeschätzt und dann im Rahmen eines Komplettpreises angeboten. Dies hat für den Rechtssuchenden den Vorteil, dass die entstehenden Kosten von Anfang an verbindlich kalkuliert werden können.

Möglich und sinnvoll ist dies insbesondere im Rahmen von standardisierten Dienstleistungen. Sie finden bestimmte pauschale Festpreisangebote beispielsweise für den Impressums-Check im Bereich Rechtsberatung auf dieser Seite.

Aber auch für dort nicht ausdrücklich aufgeführte Dienstleistungen kann eine Abrechnung nach festen Pauschalpreisen in Betracht kommen, beispielsweise für die rechtliche Betreuung eines IT-Projektes von der Planung bis zur Umsetzung. Hier muss der notwendige Zeitaufwand im Vorfeld durch den Anwalt abgeschätzt werden, Sie würden nach einer entsprechenden Anfrage ein kostenloses Angebot über einen Festpreis erhalten.

Abrechnung nach Stundensätzen

Diese Form der Vergütung ist insbesondere dann von Vorteil, wenn laufende Beratungsdienstleistungen in Anspruch genommen werden oder ein Pausschalpreis im Vorfeld noch nicht ermittelt werden kann. Hier wird die zur Bearbeitung des Falles notwendige Zeit durch den Anwalt erfasst und nach einem vorab vereinbarten Stundensatz abgerechnet.

Rechtsschutzversicherungen

Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, übernimmt diese je nach den konkreten Tarifmodellen und vertraglich vereinbarten Leistungen die Kosten der rechtlichen Vertretung.

Zu beachten sind hier aber insbesondere zwei Punkte:
Zum einen muss der Vertrag bereits einige Zeit vor Entstehen der konkreten Streitigkeit abgeschlossen sein. Wenn Sie bereits ein konkretes juristisches Problem haben können Sie nicht nachträglich eine Rechtschutzversicherung abschließen, hier muss stets eine gewisse Wartezeit erfüllt werden.
Zudem werden insbesondere für den gewerblichen Bereich aufgrund des hohen Risikos kaum entsprechende Versicherungen angeboten. Dies betrifft insbesondere die für das Internet oftmals bedeutsamen Bereich gewerblicher Schutzrechte, also des Urheberrechts oder markenrechtlicher Streitigkeiten.

Als Unternehmer oder Selbständiger können Sie entsprechende Versicherungen somit kaum oder nur gegen sehr hohe Beiträge abschließen.

Sollten Sie eine Rechtschutzversicherung abgeschlossen haben fragen Sie einfach unverbindlich bei Ihrem Sachbearbeiter nach, ob Ihr konkreter Fall vom Versicherungsschutz umfasst ist. Die Abwicklung der Gebühren nimmt dann der Anwalt mit Ausnahme der vereinbarten Selbstbeteiligung direkt mit der Versicherung vor.

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